Verfasst von: Christian | 14. Juli 2008

Gibt es heute noch Sekten und woran erkennt man sie?

Es geht hier nicht nur um religiöse Sekten, sondern um alle Vereinigungen, deren Lehren idiologischen Charakter haben. Das können Schulen sein, wie die Waldorfschule, denen zwar offiziell der Status einer Schule anerkannt wird, die aber trotzdem alle Kriterien einer Sekte erfüllen oder eben Vereinigungen wie Scientology, die nach außen hin als Kirche auftreten, aber in Wahrheit nur eine getarnte Sekte sind. Die Ziele der Sekten sind immer unterschiedlich, doch es geht in der Regel um Macht oder Geld.

Woran erkenne ich, ob es sich bei einer Organisation um eine Sekte handelt?

Sektierer zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf alle Fragen immer die richtigen Antwort haben. Versucht man sie durch konsequente Nachfragen in die Enge zu treiben, dann antworten sie ausweichen und oft wird einem erklärt, dass man das jetzt noch nicht verstehen könne. So werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Man hat die Diskussion beendet und den Gegenüber aufgefordert, sich mit der Sektenlehre weiter zu beschäftigen
Sekten sind intolerant gegenüber Andersdenkenden. Sie lassen nur ihre Meinung gelten und bezeichnen Andersdenkende als unwissend. Sie geben sich als elitär und vermitteln auch ihren Angehörigen etwas Besseres zu sein. Sekten lähmen selbstständiges und kritisches Denken. Innerhalb einer Sekte werden keine Widersprüche geduldet. Die Lehre und die Art, wie der Umgang untereinander zu geschehen hat, ist klar vorgegeben. Wer die Sache anders sieht, wird oft mit harten Mitteln zurechtgewiesen.

Sekten erzeugen und fordern Abhängigkeit. Die Mitglieder einer Sekte werden systematisch – oft über einen längeren Zeitraum hinweg – in verschiedene Formen der Bevormundung getrieben. Es findet eine Gehirnwäsche statt, die in der Regel nur bei schwachen oder hilfesuchende Menschen möglich ist. Gerade daher geht von Sekten eine große Gefahr aus, da sie sich als scheinbare Helfer gebärden. Sekten mischen sich in private Angelegenheiten ein und versuchen bis in die letzte Ecke des Lebens vorzudringen. Waldorfschulen bieten zum Beispiel schon Kindergärten an und nach der Schule folgt die Universität. Es wird eine Scheinwelt aufgebaut, die betroffenen Personen sollen möglichst wenig Kontakt zur Außenwelt bekommen, da hier immer die Gefahr besteht, dass sich die Gehirnwäsche auflöst. Je größer die Sekte ist, umso leichter ist es für sie neue Mitglieder zu gewinnen, da wie bei den Drückerkolonnen jedes Mitglied motiviert wird, weitere Mitglieder zu werben und sich so die Anzahl potenziert. Außerdem wirkt eine größere Vereinigung seriöser und hat somit bei der Anwerbung weniger Hürden zu überwinden.

Sekten haben immer einen Guru, der die entsprechende Lehre entworfen hat. Dieser Guru und seine Lehre sind unantastbar und bleiben auch über seinen Tod hinaus bestehen. So kommt es zum Beispiel in der Waldorfpädagogik dazu, dass seit 150 Jahren keine Modernisierung mehr stattgefunden hat, was natürlich bei der Kindererziehung einer Katastrophe gleichkommt.

Sekten beuten finanziell aus. Egal ob teure Kurse oder spezielle Projekte, für die grössere Spenden benötigt werden: Die Sektenbosse wissen, wie sie an den Inhalt der einzelnen Geldbeutel rankommen.


Antworten

  1. raelisten sind für mich auch eine art sekte die leute manipulieren kann


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