Verfasst von: Christian | 4. November 2008

Trostreich

Für alle die Hilfe mit ihren Babys brauchen, gibt es hier ein interessantes Interview mit dem Betreiber dieser Seite:

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Stellen Sie bitte Ihre Internetseite kurz vor!

Trostreich heißt mein Projekt und es geht um so genannte Schreibabys. Das sind Babys, die nach Ausschluss organischer Krankheiten übermäßig viel schreien, schwer zu beruhigen sind und meist auch wenig schlafen. Die Homepage ist eine erste Anlaufstelle für Ratsuchende. Hier finden sie eine Infoschrift, Artikel, Literaturhinweise und Buchbesprechungen, Kontaktadressen von anderen Betroffenen, Erfahrungsberichte und eine stets aktualisierte Liste von speziellen Beratungs- und Therapieangeboten in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wie haben Sie mit Ihrer Internetseite angefangen?

Ich habe zunächst die Informationen, die ich bis dahin per Post verschickte, ins Internet gestellt und die Seite dann nach und nach erweitert. Das war im Herbst 1999.

Was war der größte Erfolg Ihrer Internetseite?

Erfolge messe ich nicht in Einschaltquoten, sondern in der Wirkung auf jene, die die Seite nutzen. Und da freut es mich, wenn die Ratsuchenden frei bleiben und für sich etwas finden, was ihnen wirklich weiterhilft, ohne, dass sie gleich etwas von sich selbst verraten müssen. Die Seite wird aber auch gut besucht und immer wieder in Zeitschriften und TV-Sendungen erwähnt. Auch bekomme ich häufiger Anfragen von Journalisten, die zum Thema recherchieren.

Welche Themen interessieren Ihre Benutzer am meisten?

Am häufigsten wird die Seite mit den Beratungsstellen aufgesucht. Das finde ich gut, weil eine Beratung vor Ort durch keine Internetseite zu ersetzen ist. Ansonsten werden diverse Themen gerne angeklickt (ob gelesen, kann ich selbstverständlich nicht nachprüfen), sei es Pucken oder Musik, besonders die etwas ausführlichere Infoschrift, welche ich auch als Hörbuch anbiete.

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt und sind diese erreicht worden?

Ja, die Ziele habe ich erreicht: Eine Plattform zu gründen und pflegen, die nicht nur Anlaufstelle für Betroffene ist, sondern auch von Helfenden gerne aufgesucht wird, um sich zu informieren, so dass im Netzwerk all jene zueinander finden, die mit der Problematik irgendwie in Kontakt kommen.


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