Gerade das Arbeitsleben kann einem psychisch schwer zusetzen. Wer an seinem Arbeitsplatz sehr gestresst ist oder keine sozialen Kontakte herstellen kann, ist meistens näher an einem Burn Out Syndrom, als man es wahrhaben möchte.
Nicht nur als Top-Manager oder als extremer Workaholic ist man dieser Gefahr ausgesetzt. Stress kann für jeden Menschen anders viel oder anders schwer sein. Auch eine normale Hilfskraft im Büro kann, wenn Entspannung und gute Laune fehlen, schnell in ein Tief und in Depressionen abrutschen. Doch selbst wenn der Job Spaß macht und man eigentlich ein ausgewogenes Leben führt: Geschützt ist man nie.
Gerade in Unternehmen, die sich sehr auf Technik stützen- wie zum Beispiel bei Telefonanlagen-Herstellern oder bei Kopierer-Fachhändlern, die ständig mit großen Kunden und damit mit viel Druck zu tun haben, kann es schnell zu schlimmen Ausfällen kommen. Schnell ist man mit Erfolgszwängen belastet und muss im schlimmsten Fall beruflich aussetzen.
Das gilt gerade auch für Selbstständige, die nach langer Arbeit und viel Mühe keinen direkten Erfolg verbuchen können. Klar, diejenigen, die sich einen Factoring Deal leisten können, die tun das- allerdings gibt es davon nur viel zu wenige, weshalb man doch lieber darauf achten sollte, dass man gesund bleibt.
Wie man das macht? Man muss glücklich sein. Mit seinem Job, mit seinem sozialen Umfeld, mit seinen Freunden und mit seiner generellen Lebenssituation. Wer merkt, dass er das nicht ist sondern mit viel zu viel Stress versucht, dahin zu gelangen, muss schleunigst etwas ändern.
Man muss glücklich sein. – Leichter gesagt als getan. Ausrasten ist ein Teil der Arbeit, egal ob man dies zugeben möchte oder nicht, jeder muss mal …
Von: Hans Proll am 29. November 2010
um 18:08