Verfasst von: Christian | 6. Oktober 2008

Neue Therapie gegen Arachnophobie

Seit dem ich schon denken kann habe ich panische Angst vor Insekten. Besonders Spinnen machen mir das Leben schwer. Ich frage mich jeden Tag, warum diese Viehcher eigentlich existieren, was für eine Rolle sie in dieser Welt eigentlich spielen. Jeden Abend bevor ich ins Bett gehe, schaue ich mich im Zimmer um, unter dem Bett, zwischen dem Bett und der Wand, auf die Decke, damit ich mir wenigstens 50 Pozent, denn man kann ja nie wissen, sicher sein kann, dass mich keine Monsterspinne in der Nacht qualvoll aufessen wird. Es mag vielleicht witzig klingen, doch das ist es nicht! Ich habe schon einpaar Male daran gedacht eine Therapie zu machen, doch ich glaube ich würde es nicht überleben, ohne wenigstens komplett verrückt zu werden. Denn in einer Therapie gegen Phobien, setzt man auf eine direkte Konfrontation, sei es Höhenangst, Flugangst, und natürlich auch Spinnenangst. Das ist Furchtbar! Ich weiß auch nicht genau in wie vielen Fällen es funktioniert. Doch eine neue Therapie verspricht Linderung: eine Begegnung mit dem Ekeltier, aber nur in der Phanasiewelt.Bei der nervenschonenderen Therapie in Tübingen wird die Schockbegegnung nur in Gedanken durchgespielt man muss während des siebentägigen Kurses die haarigen Beine wirklich auf der Haut spüren. „Viele unserer Probandinnen hätten sich sonst auch gar nicht hierhergetraut“, erklärt Psychologin Svenja Tan Tjhen.Am ersten und am siebten Tag des Experiments werden die Teilnehmerinnen im Labor verkabelt. Auf dem Computerbildschirm müssen sie sich, zwischen harmlosen Bildern auch Bilder von einer furchterregender Riesenspinnen ansehen. Über Elektroden messen Tan Tjhen und ihr Team die Hautleitfähigkeit, die Muskelkontraktionen im Gesicht, Puls und Herzfrequenz. In regelmäßigen Abständen wird die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol bestimmt. Unter Anleitung der Psychologin durchleiden die Teilnehmerinnen mit geschlossenen Augen immer wieder Begegnungen mit der Spinne. Die Konfrontation mit den Gefühlen gehört zum Konzept: „Die Angst muss kommen, damit der Körper sich überzeugen kann, dass sie nicht ins Unermessliche wächst“, erklärt die Psychologin. 60 Arachnophobikerinnen hat Tan Tjhen in ihrer Therapie durch den imaginären Spinnengarten behandelt. Die Resultate sind ermutigend: Die Spinnenangst hat bei 90 bis 95 Prozent der Probandinnen nachgelassen. Auch die Rückmeldungen vieler Frauen waren positiv. Es scheint eine gute Lösung. Aber das bleibt jedem überlassen. Ich würde es trotzdem lieber nich versuchen, und hoffe immer noch dass diese Krabbeltiere aus irendeinen Grund aufeinmal verschwinden werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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