Verfasst von: Christian | 7. Oktober 2008

Gute Nacht mit Rosenduft

10 Millionen Riechzellen mit 80 Millionen Riechhärchen befinden sich in der Nase. Sie leiten Gerüche an das limbische System weiter – ein Teil unseres Gehirn. Diese Schaltstelle steuert verschiedene Körperfunktionen, lebenswichtige Instinkte wie Hunger und Durst, aber auch unsere Emotionen. Gefühle und Düfte hängen also miteinander zusammen.

Sanfte Düfte für gute Träume. Ein wolkenweicher Traum – jede Nacht – Das wär‘ schön. Können Sie aber haben! Streuen Sie ein paar Rosenblätter auf Ihr Kissen und stellen Sie eine Duftlampe auf. Schon können Sie in sanfte Träumereien hinabgleiten. Denn das limbische System im Gehirn eines jeden riecht mit. Verbindet man mit einer Erinnerung einen bestimmten Geruch, bleibt sie besonders lang im Gedächtnis – ihre Intensität ist nach einem Jahr erst um 20 Prozent gesunken. Unsere Augen können da nicht mithalten: Visuelle Erinnerungen haben schon nach drei Monaten 50 Prozent ihrer Intensität verloren

Auch im Schlaf werden Botenstoffe ausgeschüttet, die wiederum unsere Gefühle steuern.

Schlechte Düfte für Albträume

Forscher des Universitätsklinikums Mannheim haben an Freiwilligen getestet. Sie setzten die Schlafenden entweder einem Geruch von faulen Eiern oder einem Rosenduft aus. Die Gruppe der Rosenriecher hatte durchweg angenehme Träume, während die meisten der Faule-Eier-Schnüffler eher Gegenteiliges berichteten. Jetzt also nur noch die richtige Duftvariante auswählen – und dann Gute Nacht!


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