Verfasst von: Christian | 26. Oktober 2008

Menschen sind zur Untreue geschaffen

Der Mensch ist unabhängig vom Geschlecht von Natur promisk, behaupten jedenfalls Biologen und Sexualforscher und die müssen es ja wissen. Die Geschichte der Menschheit ist voll von Beweisen für die Wollust, ob es nun Gemälde mit Gruppensexpartys aus dem späten Mittelalter sind oder eindeutige Texte. Man darf aber auch nicht vergessen, dass Maler und Autoren eine lebhafte Phantasie haben, wie also die Wirklichkeit genau ausgesehen hat, das werden wir nur vermuten können. Auch heute schummeln viele Leute, wenn man sie nach ihrem Sexualleben befragt. Die veröffentlichten Zahlen über die Häufigkeit von sexuellen Kontakten entsprechen wohl eher den Träumen der Befragten als der Wirklichkeit. Alles in allem, so folgern die meisten Sexualforscher, ist Promiskuität in Deutschland wohl eher die Sache einer Minorität. Im Großen und Ganzen haben die meisten Deutschen wohl weniger Sexualpartner als vielfach vermutet – die Mehrheit womöglich nur drei vier im ganzen Leben.

Eins ist aber sicher, unsere Gene und Hormone verpflichten uns geradezu zum Fremdgehen, denn unsere nächsten Verwandten, die Menschenaffen, treiben es sehr bunt. Selbst spielerischer Inzest ohne Orgasmus kommt nicht selten in aller Offenheit vor. Nur ein ganz geringer Teil der Menschenaffen lebt monogam. Umso erstaunlicher ist es, dass sich einer großen Umfrage der Hamburger Universität nach 83 Prozent der 30-Jährigen wünschen, nur einen Partner für das ganze Leben zu haben.


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