Verfasst von: Christian | 28. Oktober 2008

Der Teenager – kein Wirbelsturm


Noch immer glauben Leute, dass Pubertät eine Zeit von Chaos ist.   Ist das aber wirklich so?

Psychologen zweifeln dran, selbst wenn Teenager oft etwas zerstreut sind. Studien zeigen, dass Zerissenheit für die meisten Teenager nur ein Mythos ist. Es sieht so aus, wie wenn die, die in der Pubertät nicht zurecht kommen, auch davor und danach Probleme haben. Zum Beispiel sind die sich nicht anpassen können und hyperaktiv sind, gefährdet als Erwachsene straffällig zu  werden.

Laut Milton Erikson geht es in der Adolszent darum eine Identität zu bilden und heranzuwachsen. Der Einfluss der Eltern nimmt ab, während der der Gleichaltrigen zunimmt. Das ist für das ganze Umfeld eine Umstellung.  Bei der Identitätsbildung sind sowohl die Zukunftpläne des Teenagers wichtig, als auch seine Ziele.

Neue soziale Rollen werden erprobt und neue soziale Fertigkeiten werden unter Freunden geübt. Der Gruppendruck wird da zu einem Laitmotiv. Die Vorstellungen der Teenager in einer Gruppe sind meist ähnlich. Eltern finden das gar nicht so toll, besonders wenn es um Sachen wie Alkohol, Sex oder Rauchen geht.

Dabei wird der Kontakt zu den Eltern aber nicht eingestellt und er sollte gepflegt werden. Mit den Eltern wird meist über Schule diskutiert, während mit den Freunden über Sexualität geredet wird. Aber solche Themen können auch von den Eltern aufgegriffen werden, besonders wenn sie bereit sind darüber mit Offenheit zu sprechen.

Teenager müssen aber selbst Entscheidungen treffen, denn nur so können sie lernen. Auf diese Weise bilden Teenager innere Normen die mit denen der Gesellschaft übereinstimmen. Unterstützung von den Eltern ist da sehr willkommen.

Dieses Alter bildet irgenwann den Grundbaustein für das weitere Leben und auch für das Berufsleben. Deshalb müssen Interessen so wie Begabungen erforscht werden. Man muss lernen diese realistisch einzuschätzen.

Ein anderer Teil der Identität ist das Bild von einer Idealen Welt. Der Teenager muss herausfinden was für ihn eine bessere Welt bedeutet. Dafür muss er sich mit verschiedenen Themen befassen und verschiedene Ansichtspunkte erproben. Flexibilität ist hier gefragt.

Wenn Teenager Verhaltensprobleme haben, sollten sie versuchen diese mit den Eltern zu besprechen und wenn nötig zu einem Psychologen gehen. Das ist eine gute Idee auch weil es öfters vorkommt, dass sich ein Teenager selbst umbringt, obwohl man ihm helfen konnte.



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