Verfasst von: Christian | 28. Oktober 2008

Männer werden von den Frauen bei den Hochbegabten überholt

Wenige Führungspositionen werden von Frauen besetzt. Doch das könnte sich ändern. Frauen haben bessere Noten als Männer und überholen sie zum ersten mal bei der Hochbegabtenförderung. Sind Frauen intelligenter als Männer?

In diesem Jahr ist der Anteil Frauen mit 51,3 % vor den Männer, bei den Erstsemestern Hochbegabtenförderung der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Es ist zwar kein großer Vorsprung, doch vor 10 Jahren, lag der Frauenanteil nur bei 37,4 Prozent.

Auch an den deutschen Gymnasien wurde eine Entwicklung beobachtet. Dort ist der Unterschied zwischen den Abiturnoten von Schülerinnen und Schülern immer größer geworden. Professor Gerhard Roth, Hirnforscher an der Universität Bremen erklär dass die Abiturnote sich in gleichen Teilen aus Inelligenz, Fleiß und Motivaion wiederspiegelt. Er sagt dass bei den ein Defizit beim Fleiß für diese Ergebnisse verantwortlich ist. Unter den männlichen Jugendlichen ist fleißi zu sein, uncool. Bei Mädchen andererseits wird Fleiß „geduldet“.

Die wissenschaftlichen Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Hirnen sind schnell zusammengefasst: die Gehirne von Männern sind im Durchschnitt rund zehn Prozent größer als die von Frauen. Die Mittelwerte liegen bei 1350 bzw. 1220 Gramm. Die Gehirne der Frauen besitzen relativ zum Gesamtvolumen mehr graue, die von Männern mehr weiße Substanz. Der Furchungsgrad im rechten Stirnlappen und im rechten Scheitellappen ist bei Frauen größer. Und die Sprachzentren weisen bei ihnen ein erhöhtes relatives Volumen auf. Doch aus all dem lässt sich praktisch überhaupt nichts für die Intelligenz eines Menschen folgern, sagt Roth. IQ-Tests zeigen jedoch, dass es tatsächlich messbare Unterschiede in der Intelligenz von Männern und Frauen gibt. In der Vergangenheit wurden die meisten Intelligenztests so normiert, dass geschlechtsspezifische Unterschiede beim Mittelwert des IQ gar nicht entstehen konnten. Die Varianz des IQ bei Männern ist größer. Das heißt: es gibt mehr extrem hochbegabte Männer als Frauen, aber dafür auch mehr Schwachsinnige männlichen Geschlechts. Bei der Teilintelligenzen hingegen, gibt es deutliche Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Frauen haben die Nase vorn bei der verbalen Intelligenz und der Wahrnehmungsgeschwindigkeit. Männer sind besser im räumlichen Denken und beim Kopfrechnen. Interessant ist, dass die sprachliche Kompetenz der Frauen größer ist, wenn sich ihr Östrogenspiegel auf dem Maximum befindet, sagt Professor Roth. Frauen sind beim räumlichen Denken gar nicht mehr schlechter als Männer, wenn der Östrogenwert minimal ist.

Die Intelligenzforscherin Professorin Elsbeth Stern von der ETH Zürich sagt, dass Frauen ängstlicher sind, sie lassen sich leichter verunsichern und geben eher auf. Darum ist ihre Zahl an den Führungspositionen niedriger. Frauen müssen besonders darauf achten, während der Promotion und Habilitation keine Zeit zu verlieren.

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