Verfasst von: Christian | 30. November 2008

Scheidungskinder von der Mutter beeinflusst

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Unter der Scheidung zu leiden haben eigentlich alle Kinder. Sehr häufig äußert sich das in schlechteren schulischen Leistungen und einer größeren Gewaltbereitschaft der Kinder. Viele negative Effekte einer Scheidung können von den Eltern kompensiert werden, wenn sie sich einige sind und an einem Strang ziehen. Im günstigen Fall kann es sogar zu einem Vorteil der Kinder werden, wenn sie aus beiden Elternfamilien positive Einflüsse erfahren.

Leider ist zu oft das Gegenteil der Fall und die Kinder leiden stark unter der Trennung. Besonders dann, wenn die Mütter, bei denen die Kinder in der Regel ja verbleiben, den Kontakt zum Vater erschweren oder gar unterbinden. Zwar gibt es hier eine gesetzliche Regelung, doch bleiben Mütter uneinsichtig, so hilft auch eine gerichtliche Entscheidung nicht. Nicht selten hetzten Mütter die Kinder gegen den Vater auf und bilden mit dem Kind eine Allianz gegen den Vater. Es wird schlecht über den Kindsvater geredet, dem Kind wird erzählt, dass er ihn nicht mehr lieb hat und deshalb gegangen ist und sollte das Kind doch mal beim Vater zu Besuch sein und eine schöne Zeit erlebt haben, dann reagieren diese Mütter nicht erfreut, sondern negativ. So bekommt das Kind Schuldgefühle und will das nächste Mal nicht mehr zum Vater.

Es gibt nur wenig Möglichkeiten für Väter dagegen anzugehen. In keinem Fall sollten sie den Kontakt zum Kind ganz abbrechen, auch wenn es noch so schwer ist und man selber, nicht nur das Kind, unter den Folgen des Psychoterrors der Mutter zu leiden hat. Für betroffene Väter ist es wichtig um das Kind zu kämpfen, nicht um ihrer selbst Willen, sondern um des Kindes Willen. Man liest ab und zu, dass Vätern geraten wird, Mutter und Kind eine Zeit lang in Ruhe zu lassen, damit sich die Wogen glätten können, doch dieser Rat ist falsch. Manipulierende Mütter nutzen diese Zeit der Ruhe zur weiteren Entfremdung des Kindes vom Vater und außerdem können Kinder nicht verstehen, warum sich der Vater nicht mehr meldet. Selbst wenn es nur möglich sein sollte, das Kind für wenige Minuten im Kindergarten oder der Schule zu sehen, so sollten Väter diese Gelegenheit nutzen und der Mutter nicht das Feld für ihre Intrigen alleine überlassen. Reagieren sie, wenn das Kind sie zurückweist, sich Ihnen gegenüber aggressiv verhält und versuchen sie der Gehirnwäsche, die die Mutter am Kind vorgenommen hat, zu minimieren. Zeigen sie dem Kind, dass sie es lieben, auch wenn die Situation es scheinbar schwer macht. Geschenke können einen positiven Einfluss auf die Kind-Vater-Beziehung haben, denken sie nicht, sie würden sich damit die Liebe ihres Kindes erkaufen. Selbst wenn es so wäre, dann geht es eben in dieser Situation nicht anders. Es zählt nur, dass Ihr Kind einen positiven Eindruck von Ihnen bekommt.

Es gibt eine Menge Literatur zu diesem Thema, doch nicht jede Meinung ist gut. Auch Psychologen sind nicht immer mit der tatsächlichen Problematik vertraut und präsentieren schnell ihr Universitätswissen von 1974. Wenden sie sich an Vätervereinigungen, um mit anderen Betroffenen Erfahrungen auszutauschen. Oft kann hier geholfen werden, sei es mit der Empfehlung eines guten Anwalts oder mit der gemeinsamen Entwicklung einer Problemslösungsstrategie.

Und vergessen sie eines nie: Das einzige, was ihr Kind braucht, ist ein liebevolles und friedfertiges Umfeld, in dem es aufwachsen kann. Also kämpfen sie für ihr Kind, aber nicht mit ihrem Kind. Sollte sie die Kindesmutter in ihren Gefühlen verletzen, so zeigen Sie auch das nicht. Es bestätigt sie nur darin, dass ihre Rache gelungen ist und sie wird damit fortfahren.

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Responses

  1. Mein Sohn ist jetzt 7 und ich habe ihn 6 Jahre lang regelmäßig gesehen und auch viel mit ihm unternommen. Die Mutter hat in der Zeit häufiger versucht mein Besuchsrecht zu beschneiden, scheiterte jedoch am Familiengericht.Im Jahre 2007 machte ich dann den Fehler das ich der Mutter eine DVD mit Fotos von den Erlebnissen meines Sohnes gab. Dort war ein Bild dabei wo mein Sohn unangeschnallt in einem Cabrio mitfuhr.
    Damit ging die Mutter dann zum Jugendamt und beantragte Aussetzung. Das bekam Sie auch hin. Dann wurde mein Sohn begutachtet und das Verfahren zog sich fast 1 Jahr hin. Laut Gutachten wurde dann beschlossen das ich meinen Sohn nur noch begleitet 1 Stunde im Monat sehen sollte. Darüber war ich sehr erbost und lehnte das strikt ab. Das war im Sommer 2008. Nach langen Überlegen beantragte ich dann im September 2008 das Besuchsrecht erneut und teilte mit das ich mit dem begleitenden Umgang zufrieden sei. Dies tat ich weil meine Ex mir meinen Sohn freiwillig nicht geben wollte. Auf dem Termin wurde es dann festgesetzt das ich meinen Sohn jeden ersten Montag im Monat sehen darf. Jetzt lehnte die Mutter aber auf einmal ab. Daraufhin erliess die Richterin eine einstweilige Anordnung. Tja die ersten Besuche fanden dann nicht statt, da die Mutter sich immer wieder neue Gründe einfallen liess, mir meinen Sohn vorzuenthalten. Daraufhin befragte die Richterin meinen Sohn allein mit einer Kinderpsychologin und es kam heraus das mein Sohn mich sehen wollte. Darauf gab es einen Beschluss das die Mutter dafür zu sorgen hätte das mein Sohn mich sehen wollte. Wenn nicht würde nach §1666 über einen Entug des Sorgerechtes nachgedacht und ein Bußgeld verhängt. Nun fand der Besuch tatsächlich statt. Aber nur 1x, denn beim nächsten war mein Sohn angeblich krank und beim nächsten weinte er mit mal und wollte seinen Papa nicht sehen! Unfassbar! Nun hat das Judendamt und ich den §1666 gefordert. Und ich kann nur hoffen das das Gericht das jetzt auch so sieht und auch dazu steht was es verfügt hat?!! Über jeden Rat wäre ich dankbar was ich machen kann? Mit der Mutter bzw. deren Mutter kann man nicht sprechen!


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