Verfasst von: Christian | 23. Februar 2009

Das Burnout Syndrom

Viele haben schon Mal davon gehört, aber kaum einer weis, was es wirklich ist – das Burnout Syndrom.

Der Begriff Burnout-Syndrom wurder erstmals in den 70er Jahren erwähnt. Wie der Name schon verrät, versteht man darunter ein Gefühl des inneren Ausgebranntseins, sowie emotionaler Erschöpfung.

Besonders Menschen, die sehr stark in ihren Beruf eingespannt sind oder darin aufgehen und Menschen, die sich stark für Andere aufopfern, sind davon betroffen. Daher findet sich die Diagnose Burnout Syndrom vor allem bei Ärzten, Krankenpflegern oder sogar Managern in Krisenzeiten.  Allerdings kann jeder am Burnout-Syndrom erkranken, unabhängig von seinem Beruf, zum Beispiel auch durch erlebte Traumata oder familiären Belastungen.

Ein Burnout-Syndrom entwickelt sich in der Regel über einen längeren Zeitraum. Dabei schlagen anfängliche Motivation und Überengagement langsam in Resignation und sozialen Rückzug um. Letztendlich kann es dann zu an sich harmlosen Beschwerden, wie Kopfschmerzen oder Müdigkeit kommen, die allerdings sehr schnell viel ernster werden können. Ernste Folgen sind dabei Schlafstörungen, Herz-Kreislauf Störungen oder auch das Abdriften in eine Depression.

Die Ursachen des Burnout-Syndroms sind vielfältig und können stark variieren. Dies ist auch ein Grund, warum die Krankheit in der Gesellschaft keine Anerkennung findet und Betroffene gar als Simulanten abgestempelt werden. In jedem Fall sind langanhaltende Stressphasen, sowie das nicht Beachten von Warnsignalen des Körpers bzw. das Nichteinhalten von Ruhezeiten Hauptauslöser für das Burnout Syndrom.

Der erste Schritt zur Besserung ist erst ein Mal das Realisieren des Ausgebranntseins und damit anzufangen Hilfe anzunehmen bzw. sich auch wieder zu schonen, etwas mehr an sich selbst zu denken. Ziel sollte es sein wieder eine vernünftige Balance zwischen beruflichen und alltäglichen Stress, sowie Entspannungsphasen zu finden und auch wirklich einzuhalten.

Für weitere interessante Diskussionen und Hilfestellungen zu diesem Thema kann man sich hier informieren.


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