Verfasst von: Christian | 9. Februar 2010

Single Dasein – Männer und Frauen leiden gleichermaßen

Traurig und einsam sein macht auf Dauer krank und depressiv. Sex und Liebe dagegen sind äußerst gesund und machen glücklich. Psychologen sollten ihren Patienten bei der Partnersuche behilflich sein, in vielen Fällen wäre das die beste Therapie.

In der Maslowschen Bedürfnispyramide steht Sexualität neben den anderen physiologischen Bedürfnissen wie Essen und Trinken an erster, Liebe dagegen erst an dritter Stelle, zusammen mit den Freunden und der Familie. Konsequent weiter gedacht, müsste es Sex daher eigentlich auf Rezept geben. Große Sanatorien würden anbieten, dass sich Single hier gegenseitig „gesund“ machen. Fremde Männer und Frauen, ganz wie in den Zeiten der freien Liebe, treffen sich, haben Sex und gehen wieder auseinander. Keine Partnersuche, keine Kontaktanzeige, keine Bindungsangst, sondern einfach nur gesunder Sex. Die Prostitution würde als selbständiger Zweig der Heilkunde anerkannt, würde als medizinischer Beruf gelten und entsprechend hoch angesehen sein. Es würde natürlich Männer und Frauen geben, die Patienten dabei helfen, durch ein besseres Körpergefühl wieder gesund zu werden.

Für Psychologen wäre diese Situation das Paradies auf Erden, wenn ihre Patienten immer entspannt und glücklich zur Therapie erscheinen würden, weil sie vor kurzem eine erotische Massage oder erfüllenden Geschlechtsverkehr hatten. So ließen sich viele Therapien in einem Bruchteil der bisher notwendigen Zeit abschließen, vermutlich wären viele Therapien noch nicht einmal notwendig.

Davon abgesehen wäre es einfacher Partnersuche Infos zu bekommen. Männer wie Frauen wüssten, dass es dem anderen nicht nur um Sex geht, denn den bekommt er zur Not ja auf Krankenschein. Vermutlich ist mein Vorschlag für die heutige Zeit etwas zu früh, es würde mich aber nicht wundern, wenn in einigen Jahrzehnten, wenn die Kosten jedes Gesundheitssystems endgültig explodiert und unbezahlbar geworden sind, Männer und Frauen endlich erkennen, dass guter Sex mit einem Fremden nichts Peinliches ist, sondern in erster Linie beiden Seiten Gesundheit und Wohlbefinden verschafft.

Unter Mentaler Kontrolle durch psychologisches Training versteht man die Fähigkeit, Handlungen gemäß selbstgesteckter Ziele zu beginnen, die Handlungsausführung bei auftretenden Störgrößen zu stabilisieren und angemessen zu beenden, in aller Regel erfolgreich zu vollenden.

Ein entscheidender Faktor, der das psychologische Training bestimmt, ist das Selbstgesprächsregulation. Hierbei geht es um die Regulation von handlungsbegleitenden, vorauslaufenden oder auch nachfolgenden Gedanken. Im Selbstgespräch werden diese Gedanken ausformuliert, was im Normalfall meist nicht bewusst geschieht. Die Intensität der Selbstgespräche hängt von dem Ausmaß der Beanspruchung ab. So kann es zum Beispiel beim Bearbeiten schwieriger sportlicher Probleme oder beim Neulernen Sportlicher Abläufe und Arbeitsschritten passieren, daß man beginnt, laut mit sich selbst zu sprechen

Wichtige Strategien in Form von Selbstgesprächen zur Erhaltung der psychischen Kontrolle im Triathlon oder anderen Sportarten sind:

  • Selbstmotivierungstechniken
  • Rationalisierungstechniken
  • Aufmerksamkeitsveränderungen
  • Suche nach Problemlösungsstrategien

Selbstmotivierungstechniken sind die Maßnahmen, die dazu dienen, den „inneren Schweinehund“ zu überwinden. Das können Selbstinstruktionen, die Vergegenwärtigung eigener Fertigkeiten und Stärken, Techniken der Selbstbekräftigung und der Antizipation von Fremdbekräftigung oder auch Appelle an den eigenen Siegeswillen

Zu den Rationalisierungstechniken zählt man die Verringerung der Bedeutsamkeit eines erlebten Ereignisses im Training oder Wettkampf, hierbei sollte keine Relativierung der Problemsituation erfolgen (z.B. Überholen durch einen Konkurrenten und Relativierung mit „Ein dritter Platz ist eigentlich auch nicht schlecht, bei dieser Konkurrenz.“).

Aufmerksamkeitsprozesse können auf bestimmte Aspekte, Handlungen etc. eingeengt (Konzentration auf Teildisziplinen des Triathlon) oder aber von ihnen abgelenkt werden (Müdigkeit).

Bei der Suche nach Problemlösungsstrategien im Triathlon Coaching mentalen Training sucht man Antworten auf Fragen, wie „Was könnte der Athlet diese Situation zu bewältigen?“, sucht nach verschiedenen Lösungsmöglichkeiten und entscheidet sich für eine angemessene Strategie im weiteren Training oder im Wettkampf zu nutzen.

Bevor ein sportliches Training oder gar ein Wettkampf begonnen werden kann, ist das Bilden einer Intention auf mentaler Ebene notwendig. Mit dieser Intention wird auch gleichzeitig das Handlungsziel festgelegt. Zum Beispiel dem Willen gesund und fit zu werden, folgt das Ziel zu trainieren und evtl. an einem Triathlon teilzunehmen. Die Art der eigenen Motivation entscheidet, ob der Sportler lageorientiert oder eher handlungsorientiert agiert.

Aus psychologischer Sicht und als Triathlon Coach ist es leichter handlungsorientierte Athleten zu trainieren, diese konzentrieren sich auf die Sache an sich, den Sport und Ihre eigene Leistung. Hier können im Training und im Wettkampf alle Störgrößen ausgeblendet werden und möglichst nur handlungsrelevante Gedanken im Zentrum der Konzentration stehen.

Lageorientierte Sportler hingegen ziehen Ihre Motivation aus externen Faktoren, der Motivation durch das Publikum, Trainingspartner oder z.B. der Vorgabe des Arztes „ Sie müssen etwas tun, um gesünder zu werden“.

Auf diese beiden Typen muss im Triathlon Coaching Rücksicht genommen werden und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um den Sportler entsprechende Maßnahmen an die Hand zu geben.

Die Athleten sollen Lernen mit Fehlern, Defekten und eigenen Misserfolgen umzugehen, damit ein solches Ereignis aus der Vergangenheit oder dem Beginn eines Wettkampfes nur indirekt Einfluss auf das Training oder den Wettkampfverlauf  hat, eine suboptimale Aktion darf vorhandene Kapazitäten oder Möglichkeiten des Athleten nicht behindern. Der Athlet muss schon im Triathlon Training lernen mit solchen Dingen umzugehen und darauf mental vorbereitet zu sein.

Positive Selbstinstruktionen („Ich kann das, ich muß mich nur richtig konzentrieren:“) können hier eine sehr gute Methode sein entsprechende Situationen zu meistern.

Autor. Takao Muehmel (Inhaber einer Firma für Triathlon Coaching), 2009 kehrte er aus den USA zurück und coacht nun auch in Deutschland Athleten aller Leistungsklassen im Online Coaching oder Personal Training
www.trainingmitsystem.de

Verfasst von: Christian | 18. Dezember 2009

Innere Unruhe

Wenn man von innerer Unruhe spricht, dann stellen sich viele Leute unterschiedliche Sachen darunter vor. Also wie kann sich innere Unruhe äußern? Zuerst einmal, es gibt keine allgemeingültige Definition von innerer Unruhe. Und genauso wenig gibt es eindeutige Symptome, die eine Diagnose innere Unruhe zulassen würden.

Viele Betroffene klagen jedoch über ein ähnliches Krankheitsbild, das Nervosität, permanenten Druck oder Schweißausbrüche beinhalten kann. Oftmals ist es schwer zu klären, woher diese innere Unruhe kommt. Die verschiedensten Faktoren können dafür der Auslöser sein. Manche Betroffene fühlen sich oft einsam oder stehen in der Arbeit unter einem enormen Druck. Dies führt dann zu allgemeinem Unwohlsein und Schlafstörungen, was die Krankheit mit der Zeit immer schlimmer macht.

Was kann man also machen, damit einem nicht alles zu viel wird?

  • Lachen Sie öfter! Lachen entspannt und verdrängt schlechte Gedanken. Lachen Sie doch mal wieder herzlich über einen guten Witz oder Ihren Lieblingsfilm.
  • Spannen Sie Ihre Muskeln an und lassen danach wieder locker.
  • Treiben Sie Sport damit Sie wieder in Bewegung kommen.
  • Schauen Sie weniger Fern und versuchen Sie stattdessen mehr mit Freunden zu unternehmen
  • Setzen Sie sich nicht zu sehr in der Arbeit unter Druck und nehmen Sie sich auch mal eine Auszeit.

Sollten diese einfach Tipps nicht weiterhelfen, dann gibt es auch noch die Möglichkeit rein pflanzliche Arzneimittel einzunehmen, um Ihre innere Unruhe zu beseitigen. Bei ganz schweren Fällen ist es ratsam sich ärztlichen Rat einzuholen und sich Hilfe auch im Freundes- und Bekanntenkreis zu suchen.

Verfasst von: Christian | 17. Dezember 2009

Vermeidung von Hänseleien

Trägt Ihr Kind eine Brille und ist mit dieser unglücklich? Oft werden Kinder wegen ihrer Sehhilfe von ihren Mitschülern gehänselt und ausgegrenzt. Dies ist nicht nur für das soziale Umfeld des Kindes schädlich, sondern auch für dessen Psyche.

Haben Sie schon mal Kontaktlinsen in Betracht gezogen? Gegen den üblichen Gerüchten ist es für Kinder nicht schädlich Linsen zu tragen. Während von einer Operation vor der Pubertät abzuraten ist, können Kinder ab 8 Jahren problemlos Kontaktlinsen verwenden. Zwar sind Augenärzte sehr kritisch gegenüber dem Tragen von Kontaktlinsen unter 12 Jahren, da diese befürchten, dass die Kinder nicht verantwortungsvoll mit ihren neuen Sehhilfen umgehen können. Diese Sorge ist aber unbegründet, wie eine Studie der Ohio State University in Columbia herausfand. Untersucht wurden  über 3 Monate 170 Kinder und Teenager , alle Brillenträger und ohne Vorerfahrung mit Kontaktlinsen. Ihre Aufgabe war es, die weichen Linsen abends herauszunehmen, nach Anweisung zu reinigen und alle zwei Wochen durch neue Kontaktlinsen zu ersetzen. Je vor und nach Studienbeginn, sowie nach 1 Monat wurde anhand eines Fragebogen die Erfahrungen der Kinder festgehalten, auch ob sie mehr zur Brille oder Linse tendieren. Das Ergebnis war nicht überraschend. Für fast alle Kinder der beiden Altersgruppen waren Kontaktlinsen komfortabler als ihre alte Brille. Wohl, weil die Linsen beim Spielen oder anderen Aktivitäten nicht störten. Trotz der anfänglichen Vermutung spielte Eitelkeit eine untergeordnete Rolle.

Nach dieser Studie stand fest, dass Kinder und Jugendliche problemlos Kontaktlinsen tragen können, wenn sie zuvor ausführlich angeleitet wurden und sich auch weiter verantwortungsvoll in der Handhabung der Linsen erweisen.

Falls Sie Kontaktlinsen für Ihr Kind in Betracht ziehen, wenden Sie sich bitte an Ihren Augenarzt. Dieser wird Ihnen sehr gerne helfen.

Verfasst von: Christian | 9. Dezember 2009

Zur Verwendung von Naturhörbildern in der Musiktherapie

1. Einleitung

Die musiktherapeutische Arbeit, sei es im präventiven, pädagogischen oder kurativen Bereich, bedient sich aktiv kreierter Musik und auch rezeptiv erfahrener Klang- und Musikproduktionen. Letztere werden direkt vorgespielt oder ab Tonträger den Beteiligten präsentiert. In beiden Formen der Musiktherapie ist der Prozess des Hörens von zentraler Bedeutung. Neben komponierter oder frei improvisierter Musik kommen auch Hörbilder aus der urbanen und natürlichen Klanglandschaft zum Einsatz. Wir sind ständig von Geräuschen und Klängen umgeben. So sprechen wir auch von einem Klanghabitat, Geräuschkulisse innerhalb der Wohnräume, und eben der Klanglandschaft, der klingenden Welt im Freien. Hörereignisse aus diesem Bereich werden innerhalb der Beziehung zum Musiktherapeuten von entwicklungsfördernder Bedeutung für den Patienten bzw. Klienten.

2. Naturhörbilder anstelle von Musik

Natürliche Wirklichkeiten, in unserem Falle die akustischen Hörereignisse, bieten ein ideales Lernfeld an. Auditive Grundfähigkeiten, wie auditive Aufmerksamkeit, Erkennungs- und Unterscheidungsvermögen, Richtungssinn, Merkfähigkeit und die Bedeutung des Gehörten können in entsprechend aufgearbeiteten Hörbildern stufenweise gefördert werden.Dies zeigt sich besonders in der Kindermusiktherapie als wertvoller und häufig verwendeter Ansatz.

Die musiktherapeutische Beobachtung zeigt auf, welches die Hörfähigkeiten des Kindes sind, aufgrund derer ein individuelles und spezifisches Klangmaterial vorbereitet werden kann. Im Spiel, in der szenischen Darstellung und im Gespräch wird das Gehörte geteilt und verarbeitet. So ist das Klangobjekt stets Gegenstand auf welchen eine gemeinsame Aufmerksamkeit gerichtet wird. Das Kind lernt dadurch hin zu hören, Hörereignisse zu erkennen und sich diese zu merken. Es wird dadurch offener und wahrnehmender für seine klangliche Umwelt. Das Kind wird zum hörenden Menschen. Dies wiederum fördert seine Fähigkeit reicher mit der Umwelt in Kontakt zu sein, eine unerlässliche Grundlage für seine persönliche und psychosoziale Entwicklung.

Naturhörbilder bieten vielfältige Szenen. Je bekannter desto eher kann ein anfängliches Zuhören entstehen. Bei entwickelten Hörfähigkeiten kann dann auch Anspruchsvolles gehört werden. Viele Schulkinder profitieren anfänglich von strukturierten Naturhörbildern. Zum Beispiel die Hörbildcollage “La Bubbula”. In diesem Stück wird der Ruf des Wiedehopfs dargestellt. In kurzen Sequenzen wird dieses Hörereignis wiederholt gezeigt. Zuerst einfach, dann erneut mit anderen gut zu unterscheidenden Vogelstimmen. Einfach zu unterscheiden weil der Ruf so anders ist. Ebenso in der Tonhöhe und der Klangfarbe. Der Kontrast zwischen der klanglichen Figur und dessen Hintergrund ist deutlich. Der Gesang des Zaunkönigs ist äusserst obertonreich und stimuliert die akustische Aufmerksamkeit. Der Wiedehopfruf ist eindeutig tiefer in der Tonhöhe und von einfachster Struktur: bu bu bu. So stimmt das Kind schnell ein und imitiert mit seiner Stimme diesen Ruf. Die Sequenzen mit dem Ruf kommen in einer regelmässigen Abfolge: nicht zu früh und nicht zu spät. So dass man sich gerade noch akustisch erinnern kann und erneut in Erwartung ist. Die Einspielungen der Monochordklänge ergeben einen Rhythmus von Naturtönen und Instrumentalklängen. Dies führt zur Entspannung der auditiven Aufmerksamkeit und Erkennung bzw. Merkfähigkeit. Das “Ohr erholt“ sich und hört beim Wiederauftauchen der Vogelstimmen erfrischt zu. Diese Naturhörbildkompositionen sind eigentliche sonore Geschichten.

Solche Bilder kann man sich auch im Druckerei Berlin machen lassen.

3. Zur Aufnahmetechnik und Nachbearbeitung

Die Kunstkopf Stereo-Aufnahmetechnik ermöglicht eine für unser Ohr beeindruckende räumliche Wiedergabe. Derart nahe am natürlichen Zuhören, dass auch extraauditive Reaktionen entstehen. So kann beim Vorbeifliegen einer Biene die Nähe des Insektes physisch gespürt werden. Auch ohne Kopfhörer kann das Abbild der natürlichen Geräuschszene räumlich genügend gut wahrgenommen werden. Selbstverständlich hängt dies von der Qualität der Audio-Wiedergabe-Technik ab. Je räumlicher das sonore Abbild desto grösser das Interesse und desto intensiver bzw. differenzierter sind die auditiven Leistungen der Kinder. Es wurde beobachtet, dass sich die vegetativen Parameter und die bioelektrischen Hirnaktivitäten harmonisieren und es zu einem wachen, ruhigen und idealen Lernzustand kommen kann.

In der Nachbearbeitung zeigte es sich, dass die einzelnen Geräuschsequenzen belassen werden sollen was ihre natürliche und räumliche Charakteristik angeht. Ebenso spielt die thematische Zusammenstellung eine Rolle. Soll doch ein starker Bezug zur natürlichen Wirklichkeit beibehalten werden um ein Wiedererkennen und den Transfer in die lokale Klanglandschaft zu ermöglichen. Die Verwendung von archaischen Klanginstrumenten wie Gong, Trommel, Monochord und Regenrohr eignen sich besonders gut, da diese Klänge wohl präsent sind, jedoch nicht durch eine bestimmte musikalische Botschaft weg vom basalen Hören einladen. Die von mir entwickelte Interventionspraxis ergibt eine durchschnittliche Dauer einer Hörcollage von 5 bis 9 Minuten. Die einzelnen Klangteile dauern ca. 1 bis 2 Minuten. So entstanden eigentliche Kompositionen mit folgenden thematischen Teilen:

Vorstellung des Themas mit und ohne Einführung

Zwischenspiel 1

1. Hauptteil

Zwischenspiel 2

2. Hauptteil mit Variation oder gleich wie 1. Hauptteil

Zwischenspiel 3

3. Hauptteil mit Variation oder gleich wie 2. Hauptteil

Zwischenspiel

Ausklang

In der Anwendung zeigt sich schnell welches verbesserbare Aspekte der Aufnahme sind und so finden sich dann die endgültigen Naturhörbilder für den entsprechenden Kontext.

4. Wer profitiert von der musiktherapeutischen Arbeit mit Naturhörbildern?

Diese Frage kann nicht mit einem Diagnosekatalog beantwortet werden. Einfacher ist es Zustände und Förderziele zu benennen für welche erfolgreich Naturhörbilder eingesetzt werden.

Einige Anwendungsgebiete in der Kinder-Musiktherapie:

Bei auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsschwächen

Bei Aufmerksamkeitsdefizit und motorischer Ruhelosigkeit

Zur Förderung von:

Selbst- und Fremdwahrnehmung

Laut- und Sprachwahrnehmung

Erlebnisfähigkeit und Fantasie

Umwelterfahrung

Selbst- und sozialen Kompetenzen

Bei Erwachsenen kommen die Bereiche wie Förderung der psychophysischen Entspannung, Angstabbau, Regulation der Aufmerksamkeit von Innen nach Aussen, der Wahrnehmungsförderung bei rationaler Dominanz etc. dazu.

5. Naturhörbilder direkt erleben durch geführte Horchwanderungen

Seit 8 Jahren führt das Atelier für improvisierte Musik “il Trillo” in Poppi, Italien, regelmässig Horchwanderungen in der umliegenden Natur durch. Gross und Klein nehmen an diesen Veranstaltungen teil. So erfährt man zusammen die Welt der Klanglandschaft: Das Zusammensein, gemeinsam auf dasselbe Klangobjekt zu horchen, es kennen zu lernen und es wieder zu hören ist ein befriedigendes Geschehen, fördert das Hören im Allgemeinen, den sozialen Kontakt und die heilsame Beziehung zur Natur.

Um die Horchwanderungen ergiebig zu gestalten, führt die leitende Person im Voraus akustische Tierbeobachtungen durch. Dies mittels eigentlichem Horchwandern oder durch mehrstündige Tonaufnahmen im ausgewählten Gebiet. So kann leicht erkannt werden wann sich was, wo, wie durch seine Geräusche zeigt. Eine gute Vorbereitung erhöht die Wahrscheinlichkeit der Hörereignisse und verbessert dadurch das Horchinteresse der Beteiligten. Jährlich führt das Atelier “il Trillo” ca. 20 Horchwanderungen durch und fasst Ende Jahr im Atelier die Tondokumente zusammen. In der warmen Stube erinnert man sich so gemeinsam an das Gehörte oder lernt die Details der Hörereignisse erst recht kennen.

Wolfgang Fasser, September 2008

Verfasst von: Christian | 25. November 2009

Das Thema Depression im öffentlichen Fokus

Der tragische Tod unseres ehemaligen Nationaltorwart Robert Enke hat in unserer Gesellschaft eine neue Welle der Diskussion losgetreten. Das ehemalige Tabuthema Depressionen findet den Weg in unsere Gespräche und wird mehr als das, was es auch ist, nämlich als ein richtige Krankheit angesehen. Vor allem in der Machowelt rund um den Fussball gibt es immer noch einige Tabuthemen wie die Homosexualität, aber es wird sicher auch den Tag geben an dem der erste Star damit an die Öffentlichkeit geht.

In der heutigen Druckausgabe der Zeit findet sich als oberste Schlagzeile ein Artikel mit der Überschrift “Depression – Die versteckte Krankheit”. Oder machen Sie sich doch mal die Mühe bei Google Trends die Begriffe Depression und Robert Enke zu vergleichen. Bei beiden Begriffen gibt es einen riesen Ausschlag nach oben seit Bekanntwerdens des Selbstmords des Torhüters. Man sieht also langsam wird dieses Tabuthema aufgegriffen und hoffentlich hilft dies den Betroffenen bei Ihrem ersten Schritt an die Öffentlichkeit.

Verfasst von: Christian | 20. November 2009

WoW – Ein Schicksal wie viele andere?

Ich hatte bereits in der Vergangenheit Berichte über Onlinespielsucht an dieser Stelle veröffentlicht. Nach einiger konstruktiver Kritik habe ich mich in letzter Zeit auch vermehrt mit diesem Thema beschäftigt. Ich möchte heute weder Onlinespiele in die Kritik stellen noch möchte ich diese verharmlosen. Aber ich habe einen Artikel eines World of Warcraft(WoW)-abhängigen gelesen, der mich doch sehr berührt hat und ich denke dieser ist wirklich ein extremes Beispiel.

In diesem Artikel erzählt ein 22jähriger Gamer, wie sich sein Leben durch WoW geändert hat. Ein absolut ehrlicher Beitrag und ich finde es super, dass er versucht anderen Gamern die Augen zu öffnen, bevor es zu spät ist. Während meiner Recherche bin ich auch noch auf andere Plattformen gestoßen, auf denen sich Betroffene anonym zu ihrer Sucht äußern können.

Mein Rat an alle ist es deshalb sich erst einmal anonym in Foren und Selbsthilfegruppen zu informieren. Ist diese erste Hürde genommen, dann ist es in einigen Fällen auf jeden Fall angebracht ärztlichen Rat einzuholen. Durch die Empfehlung einer Bekannten für Ärzte in Freiburg hat das Kind einer Freundin von mir professionelle Hilfe gefunden. Er befindet sich immer noch in Behandlung, da er immer noch sehr viel am Computer sitzt und sich noch nicht davon lösen kann. Allerdings spielt dieser meines Wissens nach zu ausgiebig Counterstrike und nich WoW

Verfasst von: Christian | 20. November 2009

Jesus Navas – Wie ein Sportler mit seiner Krankheit offen umgeht

Nicht nur die deutschen Fussballfans hat die Nachricht des Todes Robert Enkes letzte Woche geschockt. Europaweit haben ehemalige Mitspieler und seine Exvereine Robert Enke gedacht. Nach und nach kommen immer mehr ähnliche Schicksale ans Tageslicht. Diese Woche hat sich bereits Michael Sternkopf dazu bekannt, während seiner Zeit bei Bayern München Antidepressiva zu sich genommen zu haben.

Ein auf den ersten Blick kurioses Schicksal wird nun aus Spanien bekannt. Der Neunationalspieler Jesus Navas kam endlich zu seinem ersten Einsatz in der Nationalmannschaft. Ein vorheriges Engagement haben nicht etwa seine technischen Fähigkeiten verhindert, sondern sein stark ausgeprägtes Heimweh. Ich muss zugeben auch ich musste zuerst etwas schmunzeln, als ich davon erfahren habe. Doch wenn man sich genauer über seine Umstände informiert, dann sieht man das traurige Schicksal hinter dieser Schlagzeile.

Wenn wir als Kinder von den Eltern das erste Mal getrennt waren und deswegen Heimweh hatten und deswegen ein bisschen traurig waren und auch mal geweint haben, so ist bei dem spanischen Nationalspieler die Lage etwas anders. Wenn Jesus Navas nicht in seiner gewohnten Umgebung ist plagen ihn Angstzustände und Depressionen. In der Zwischenzeit aber bietet die Nationalmannschaft ihm ein vertrautes Umfeld, so dass er auch auf Auswärtsspiele fahren kann. Die Mannschaft versucht dann immer die gleichen Wege zu fahren und in den gleichen Hotels zu wohnen.

Besonders löblich ist es, dass noch nie die gegnerischen Mannschaften ihn deswegen im Stadion verhöhnt haben. Hut ab auch davor, dass er so offen damit umgeht. Dieser Fall sollte Vorbild sein für alle die sich nicht trauen mit ihrer Krankheit an die Öffentlichkeit zu treten.

Verfasst von: Christian | 18. November 2009

Depressionen – Ein Teufelskreis ohne Ausweg?

Letzte Woche waren wir alle sehr geschockt von dem Selbstmord unseres Nationaltorhüters Robert Enke. Die erste Frage die einem bei so einer schlimmen Nachricht durch den Kopf geht ist das Warum. Warum sieht ein erfolgreicher, finanziell gesicherter Mensch wie Robert Enke keinen anderen Ausweg mehr als sich selbst das Leben zu nehmen?

Mein erster Gedanke war, dass er den Tod seiner kleinen Tochter nie überwunden hat. Doch wie wir aus den Medien erfahren mussten, war Enke bereits zuvor depressiv und in ärztlicher Behandlung. Dieser prominente Fall zeigt einmal wieder deutlich, in welchem Teufelskreis sich Menschen mit Depressionen befinden. Enke fürchtete durch das Bekanntwerden seiner Krankheit, dass er alles verlieren könnte was er sich aufgebaut hat. Seinen Platz im Tor der Nationalmannschaft und noch viel wichtiger, er fürchtete den Verlust des Sorgerechts für seine adoptierte Tochter.

So oder so ähnlich geht es vielen Betroffenen, da ihre Krankheit in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema darstellt. An Depressionen Leidende sollten Hilfe in ihrem Bekanntenkreis suchen und auch unbedingt ärztlichen Rat aufsuchen. Eine gute Möglichkeit bietet das Internet, wo man z.B. anonym Ärzte in Erfurt suchen kann, ohne dass man Gefahr läuft, dass andere von seinen Problemen erfährt. Natürlich funktioniert diese Suche auch bundesweit. Ausserdem bietet das Internet eine Reihe von Communities und Foren an, in denen sich Betroffene untereinander austauschen können.

Es muss in unserer Gesellschaft also ein Umdenken stattfinden, damit Betroffene Hilfe suchen. Depressionen müssen enttabuisiert werden. Prominentes Beispiel ist der ehemalige Bayernspieler Sternkopf, der auch vor kurzem zugab, dass er während seiner Zeit bei Bayern unter Depressionen litt. Dieses öffentliche Bekenntnis zu seiner Krankheit hilft die Gesellschaft für dieses Thema zu sensibilisieren und damit auch die Betroffenen zu ermutigen offen damit umzugehen damit sie sorgenlos leben können.

Verfasst von: Christian | 30. September 2009

Mütter oft betroffen vom Burnout Syndrom

Viele Mütter sind rund um die Uhr eingespannt im Einsatz für Familie und arbeiten oftmals noch nebenher. Daher fühlen sich immer mehr Mütter regelrecht ausgebrannt und leiden damit am Burn-out-Syndrom, besonders die jenige die alleinerziehend sind. Disee Mehrfachbelastung zehrt nicht nur an der körperlichen Stärke, sondern vorallem an der Psyche.

Aber laut einer Studie sind 68 Prozent der Mütter auch in Mutter-Kind-Kuren, weil sie zudem körperlich krank wurden. Besonders betroffen sind allein erziehende Mütter.

Erziehung, Beruf und oft sogar pflegebedürftige Eltern sind Anforderungen, denen Mütter kaum gerecht werden können.

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